Engadin Marathon SM
Dieses Wochenende startete ich am Nationalpark Bike Marathon. Durch die Corona-limitierten Startplätze wurde erst Ende Woche klar, dass ich starten durfte. Die Strecke hatte ich gemeinsam mit meinem Teamkollegen Casey zwei Wochen vorher abgefahren und besichtigt. Somit war mir klar, was mich im Rennen erwartete. Die Team-Taktik hatte ich mit Casey auch besprochen. Ich übernahm gleich zu Beginn des Rennens die Spitze und sorgte dafür, dass das Rennen schon schnell losging. Nach dem ersten Berg büsste ich etwas für diesen Effort, hoffte jedoch, dass es Casey das Rennen erleichtern würde. Ich verlor Zeit und Positionen bis zu Kilometer 50. Nach diesem kleinen Zwischentief erwachte ich jedoch und hatte wieder super Beine. Es gelang mir auf zwei Streckenabschnitten die beste Zeit zu fahren und ich schloss in die Verfolgergruppe der Spitze auf. Leider hatte ich im letzten Anstieg einen platten Vorderreifen und musste meine Top 10-Platzierung hergeben. Zum Glück stand Beni mit einem Radsatz vor der letzten Abfahrt. Ich beendete das Rennen solide auf dem 13. Rang. Das grössere Pech hatte Casey, der um den Titel sprintete und von einem Fahrer unfair abgeschossen wurde und im Spital landete.
