Aarwangen / Mettmenstetten
Radquer-Wochenende mit Doppelstart: Am Samstag startete ich in Aarwangen und am Sonntag am zweiten nationalen Querrennen in Mettmenstetten. Nachdem ich im ersten nationalen Rennen einen Platten erlitten hatte und aus dem Rennen musste, rüsteten wir meine Reifen noch auf «tubeless» um. Das kleinere Rennen in Aarwangen konnte ich gewinnen. Etwas speziell war der Handicap-Start: Verschiedene Altersklassen starteten mit Zeitverzögerung aufeinander. Als Elite-Fahrer startete ich im letzten Startblock mit rund drei Minuten Rückstand auf die Erststartenden. So hatte ich das ganze Rennen keinen Überblick, auf welchem Platz ich fuhr und musste immer Vollgas geben. Diese Art von Rennen hat mir richtig Spass gemacht und war sicherlich ein weiterer guter Reiz für mein Training. Für den Sieg gab es auf dem Podest einen riesigen Sack frisches Gemüse!
In Mettmenstetten startete ich wieder von den hinteren Reihen gut ins Rennen. Mitte des Rennens hatte ich eine sehr gute Phase und konnte mich auf den 5. Platz vorarbeiten. Die Spitzengruppe war zu diesem Zeitpunkt auch greifbar nahe. In den letzten drei Runden waren meine Beine jedoch nicht mehr so gut und es wurde unverzeihlich, dass ich in der steilen Laufpassage immer etwas Zeit einbüsste. Irgendwann brachte ich die Lücke auf die Gruppe um mich herum einfach nicht mehr zu, geschweige denn vor der Gruppe zu bleiben. So beendete ich das Rennen auf dem 8. Rang.
